Gronau aktuell

Netzwerktreffen "Sprache & Integration"

04.07.2012 Zweites Netzwerk in NRW in Gronau gegründet

14 Kindertageseinrichtungen und Familienzentren aus dem Kreis Borken, Steinfurt und Münster haben sich zum zweiten Netzwerk in NRW zusammengeschlossen. Das erste Treffen fand im DRK-Familienzentrum „Zum Regenbogenland“, in Gronau statt.

 

Die Schwerpunktkitas „Sprache & Integration“ gestalten ihr Netzwerktreffen trägerübergreifend, so nehmen vier evangelische, vier katholische, drei DRK, zwei AWO, eine städt. und eine Outlawkita aus Gronau, Borken, Bocholt, Emsdetten, Ochtrup und Münster teil.
Sechs Tageseinrichtungen sind bereits seit einem Jahr Schwerpunktkita NRW, sieben Kitas sind in der zweiten Förderwelle.
Allein sechs Tageinrichtungen „Sprache & Sprache“ gibt es in der Stadt Gronau.
Jede Tageseinrichtung des Bundesprojektes konnte eine zusätzliche Sprachförderkraft mit 19,5 Wochenstunden bis 2014 einstellen.
Ziele des Netzwerktreffens ist der Austausch im Bereich der Sprachförderung. Schwerpunkte sind die Arbeit im Team, mit den Eltern und im pädagogischen Alltag mit den Kindern. Eine Ideen- und Fortbildungsbörse sollen die Einrichtungen voneinander profitieren lassen.


Sprachkompetenz stärken, Integration fördern:
Offensive Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration

Spracherwerb ist der Schlüssel für die Integration in das gesellschaftliche Leben und der Grundstein für den späteren Erfolg in Bildung und Beruf. Studien haben in den letzten Jahren wiederholt gezeigt, dass vor allem fehlende sprachliche Kompetenzen bei Kindern den weiteren Bildungsweg und damit den späteren Einstieg ins Erwerbsleben erheblich beeinträchtigen können. Betroffen sind vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass jedes Kind von Anfang an faire Chancen hat. Gute Bildungsangebote in den Kitas müssen deshalb so früh wie möglich bundesweit zur Verfügung stehen. Die Offensive Frühe Chancen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt daher bereits in der frühen Kindheit an und richtet sich an Einrichtungen, die auch Kinder unter drei Jahren betreuen. Sie konzentriert sich dabei auf Kitas, die überdurchschnittlich häufig von Kindern mit Migrationshintergrund und/oder aus sozial benachteiligten Familien besucht werden. Im Rahmen der Bundesoffensive werden insgesamt rund 4.000 Kindertageseinrichtungen zu Schwerpunkt-Kitas weiterentwickelt. Etwa 3.000 der Schwerpunkt-Kitas werden im Rahmen der ersten Programmwelle gefördert, die am 1. März 2011 startete. Weitere ca. 1000 Schwerpunkt-Kitas sind seit dem 01. April 2012 dazugekommen.

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