Gronau aktuell

Kneipp bilateral

16.06.2013 Deutsch-niederländische Kooperation zum Laga-Jubiläum

Ganz im Zeichen der deutsch-niederländischen Verbundenheit standen jüngst die Erstgespräche zwischen der niederländischen Präsidentin des Kneipp-Bundes, Marion Rombouts und dem Gronauer Kneipp-Vereinsvorsitzenden Bernd Ahlers. Im Vorfeld des Familiengesundheitstages, der anlässlich des zehnjährigen Laga-Jubiläums am 6. Juli gefeiert wird, wollten sich beide Seiten kennenlernen und austauschen. Ziel ist ein gemeinsamer Stand, bei dem für deutsche wie niederländische Gäste die Segnungen der Kneipp’schen Gesundheitslehre präsentiert werden sollen.

„In den Niederlanden ist Kneipp bisher nur als Markenname für Badeöl und Massageschaum bekannt, die ganzheitliche Methode dahinter kennen nur wenige“, erklärte Rombouts, die sich begeistert zeigte von den Strukturen des Gronauer Vereins. Sie habe durch das Treffen viele Anregungen bekommen, wie sie anfangen könne, den Kneipp-Verein in ihrer Region weiterzuentwickeln. Ihr Verein stehe noch in den Anfängen, bekannte sie. Etwa 35 Mitglieder zählt der Kneippbund in den Niederlanden, verteilt auf verschiedene Regionen.  Rombouts, die selbst aus Deutschland stammt, ist seit rund eineinhalb Jahren Vorsitzende des niederländischen Kneippbundes. Sie selbst ist Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Drachten. Ihr Spezialgebiet: Hydrotherapie. Die Idee zur Gründung eines niederländischen Kneipp-Vereins sei bei einer Fortbildung mit niederländischen Kollegen in Bad Wörishofen entstanden. „Das war eine Gruppe von Enthusiasten.“ Seither sei leider die Entwicklung stagniert. Nach dem Treffen mit dem Gronauer Vereinsvorstand aber sei sie neu motiviert, die Vereinsarbeit auszubauen. „Ich sehe die Zukunft für uns darin, durch Ausbildung Strukturen zu entwickeln“, erklärte sie. Der erste Schritt sei ein Intensivkurs für Therapeuten mit Interesse an Hydrotherapie. „Die werden so ausgebildet wie in Bad Wörishofen.“

Bernd Ahlers machte der Kollegin Mut: „Wir haben mit sieben Mitgliedern angefangen“, erinnerte er an die Anfänge des Vereins vor 20 Jahren. „Wir hatten gar nichts – keine Struktur, keine Mitarbeiter, keine Räumlichkeiten, keine Konzepte. Heute sind wir eine bedeutende gesellschaftliche Größe hier.“
Man sei Schritt für Schritt gewachsen, durch den Mut, innovative Konzepte zu entwickeln und sich zukunftsorientiert aufzustellen. Ahlers nannte die Stichworte „offener Verein“ und Qualitätsmanagement als Erfolgsfaktoren.
Zunächst aber wolle man gemeinsam den Familiengesundheitstag nutzen, um sich weiter kennenzulernen und gemeinsam die Kneipp’sche Idee zu feiern. „Ich freue mich drauf“, strahlte Rombouts zum Abschied.


 

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