Gronau aktuell

Drei Kitas VERBAL in Gronau

12.11.2015

Die drei Gronauer Familienzentren Wittekindshof, AWO – Alter Postweg und DRK- Familienzentrum „Zum Regenbogenland“ gehören zu den „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ der Bundesoffensive Frühe Chancen in Gronau und haben von Februar – November 2015 an der Langzeitfortbildung Verbal im Gewerkschaftshaus in Münster teilgenommen.

In einer Feierstunde wurde die Einrichtungsleitungen und Sprachexpertinnen heute am 11.11.2015 durch die Übergabe des Zertifikates für die Einrichtung und für die teilnehmende Einzelperson in Münster geehrt.

Bei der Fortbildung verbal* fanden sich immer zehn Kindertageseinrichtungen zu einem Netzwerk zusammen. Vertreten waren jeweils die Einrichtungsleitung und die Sprachförderkraft. Die Netzwerke trafen sich zu insgesamt acht eintägigen Arbeitskreisen. Inhalte des Trainings waren vor allem sprachförderliche Interaktionen, die Meilensteine der Sprachentwicklung, sowie Methoden, dieses Wissen in das Team und die Einrichtung zu tragen.

Um den Transfer in die Praxis zu sichern und die sprachpädagogische Arbeit im Team zu intensivieren, führte jedes Tandem in der Einrichtung wiederum Qualitätsrunden mit konkreten Aufgaben zur alltagsintegrierten Sprachförderung durch. Indirekt erhielt so das gesamte Team eine fachlich qualifizierte Begleitung durch ausgebildete Trainerinnen und Trainer – mit dem Ziel, die Qualität der Sprachförderung in der Einrichtung nachhaltig zu erhöhen.

 

Zusätzliche Infos

verbal* Sprachliche Bildung im Alltag

Langzeitfortbildung für Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration

Das Angebot

PädQUIS bietet Schwerpunkt-Kitas eine vertiefte fachliche Unterstützung in Form der Langzeitfortbildung verbal* Sprachliche Bildung im Alltag über etwa ein Jahr an. Dabei finden sich circa zehn Kindertageseinrichtungen aus einer Region zu einem Netzwerk zusammen. Jede Einrichtung ist in diesem Netzwerk durch die Einrichtungsleitung und die jeweiligen Sprachexpertinnen und -experten (Einrichtungstandem) vertreten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des jeweiligen Netzwerkes treffen sich zu insgesamt acht eintägigen Arbeitskreisen, die in sechs- bis achtwöchigem Abstand stattfinden. Inhalt der Arbeitskreise sind die Meilensteine der Sprachentwicklung und das Einüben von sprachförderlichen Interaktionen, ebenso Methoden, um dieses Wissen in Ihr Team und Ihre gesamte Einrichtung tragen zu können und dort verbessertes sprachförderliches Verhalten anzuregen. Die Arbeitskreise werden von qualifizierten Fortbildnerinnen und Fortbildnern geleitet.

Um das Gelernte in die Praxis zu transferieren und die sprachpädagogische Arbeit im gesamten Team zu intensivieren, führt jedes Tandem innerhalb seiner Kindertageseinrichtung wöchentliche Qualitätsrunden zusammen mit dem Team zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung durch. Für diese Qualitätsrunden im Team erhält das Tandem konkrete Unterstützungen und Hilfestellungen, z. B. praktische Übungen, Materialien sowie Aufgaben zur Reflexion. Schwerpunktmäßig werden für die Fortbildung die Praxismaterialien des Deutschen Jugendinstituts verwendet, die jede Schwerpunkt-Kita im Programm erhalten hat ("Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten").

Die Teilnahme am Fortbildungsprogramm verbal* Sprachliche Bildung im Alltag erfordert von Seiten der teilnehmenden Einrichtungen den zeitlichen Aufwand von acht eintägigen Treffen über einen Zeitraum von einem Jahr. Hinzu kommen monatlich insgesamt circa sechs Stunden, welche die Leitung, die Sprachexpertinnen und -experten und das Team investieren.  

Vorteile der Fortbildung

Das Fortbildungsprogramm verbal* Sprachliche Bildung im Alltag wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und ist für die Einrichtung kostenfrei. Zudem werden alle Materialien und Fachtexte zur Verfügung gestellt.

Der große Nutzen des Programms liegt darin, dass indirekt das gesamte Team eine fachlich qualifizierte Begleitung durch ausgebildete Fortbildner und Fortbildnerinnen erhält. Diese aktivieren, erweitern und reflektieren mit das Wissen und die praktische Umsetzung einer alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und erhöhen dadurch die sprachförderliche Qualität in der Einrichtung nachhaltig.

Wer nimmt an der Fortbildung teil?

Jede der rund 4.000 Schwerpunkt-Kitas, soweit sie nicht zu den 320 Evaluationseinrichtungen oder den schon vom Deutschen Jugendinstitut begleiteten Konsultationskitas gehört, wurde angeschrieben und dabei schriftlich über die Teilnahme an verbal* Sprachliche Bildung im Alltag und die Orte der Arbeitskreise informiert. Insgesamt nahmen 2013/14 rund 500 Schwerpunkt-Kitas an der Fortbildung teil. In der Verlängerung des Bundesprogramms wird derzeit nochmals rund 150 Schwerpunkt-Kitas eine vertiefte fachliche Unterstützung angeboten.

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