Kneipp-Verein, Caritas und Jugendamt machen Projekt möglich

Angehende Grundschulkinder bauen Fähigkeiten im partnerschaftlichen Umgang

01.09.2016 Rund 100 Kinder in 12 Kindergärten im Arbeitskreis: „Gesunde Kita-Kinder im Kneipp Verein Gronau“ können sich freuen auf neue Lernerfahrungen zur Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen.

Angehende Grundschulkinder bauen Fähigkeiten im partnerschaftlichen Umgang aus

Kneipp-Verein, Caritas und Jugendamt machen Projekt möglich

 

Rund 100 Kinder in 12 Kindergärten im Arbeitskreis: „Gesunde Kita-Kinder im Kneipp Verein Gronau“ können sich freuen auf neue Lernerfahrungen zur Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen. Möglich macht dies ein Projekt: „Soziales Kompetenztraining für angehende Grundschulkinder“ eine Kooperationsgemeinschaft aus Kneipp Verein, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritas Verbandes sowie dem Jugendamt der Stadt Gronau.

Im September wird Swantje Biber (Ambulante flexible Erziehungshilfen des Caritas Verbandes), Sozialarbeiterin und ausgebildete Coolness-Trainerin mit den Gruppenangeboten  in den Kitas starten , die von dem individuellen Entwicklungsstand

und dem persönlichen Erfahrungshintergrund der einzelnen Teilnehmer der Gruppe ausgehen und auf eine Stärkung des partnerschaftlichen Umgang unter Gleichaltrigen zielt.

 

„Der Kneipp Verein ist froh, dass er ein mehrjährig erprobtes und evaluiertes Angebot für die Kinder für seine Kitas im Arbeitskreis gefunden hat“, sagt ein sichtlich zufriedener Kneipp Vorsitzender Bernd Ahlers.“ Viele Kinder die heute in die Grundschule kommen machen positive Erfahrungen in dem neuen Umfeld, durch einen Ausbau und Stärkung der eigenen Fähigkeiten. Dazu kommt die Tatsache, dass unsere Medien in einem erheblichen Maße dazu beitragen, dass das Einordnen von eignen Gefühlen immer komplexer und somit auch schwieriger wird.“

Dies findet auch die Zustimmung des Jugendamtes, das diesen Ansatz unterstützt und mitfinanziert. "Ich freue mich sehr darüber, dass es uns gelungen ist, ein solch innovatives Projekt einer wirklich großen Gruppe von Kindern anbieten zu können", erklärt Rainer Hülskötter Sachgebietsleiter Soziale Dienste im Jugendamt.

Carsten Rakers, der Leiter der Beratungsstelle des Caritas Verbandes erläuterte den ErzieherInnen aus den 12 Kitas des Arbeitskreises Ziele und Maßnahmen des Projektes. Nach fachlichen Vorgesprächen mit Bernd Ahlers bestätigt er aus fachlicher Sicht die genannten Erfahrungen und ergänzt dies durch seine erlebten Beispiele. Rakers nennt hier beispielsweise ein im positiven Sinne „unauffälliges“ Kind, welches durch das Seminar gelernt hat seine Skepsis gegenüber neuen Personen abzubauen und sich mittlerweile auf die Schulzeit freut. Dies war nicht immer so, weiß Rakers zu berichten, jedoch durch die Bestätigung einer externen Fachkraft für das Verhalten des Kindes, konnte die Freude erreicht werden.

In den Gruppentreffen werden Ziele wie die  Bewusstmachung eigener Emotionen und die Wirkung auf andere in Form von Entwicklungsübungen zur Empathie und Stärkung von Impulskontrolle besonders in Konfliktsituationen trainiert. Es werden alternative Konfliktlösungsstrategien erlernt sowie die Förderung der Kommunikation- und Kooperationsfähigkeit. Hierzu werden Übungen vorgestellt, welche die eigenen Verhaltensmuster, (Stärken und Schwächen) erkennbar machen. Zudem wird es durch die Durchführende Fachkraft das Angebot eines Elternabends geben um eine Verknüpfung in die Lebensrealität der Kinder herzustellen.

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