Gronau aktuell

Tiergestützte Angebote mit Lilly und Cleo für Senioren und Kinder mit Therapiebegleithundeführerin und Ergotherapeutin Lina Bock

13.02.2017

Bewohner des Bethesda-Seniorenzentrums und Kinder aus dem DRK-Familienzentrum arbeiten seit 23 Jahren generationsübergreifend zusammen. Nun gehen Jung und Alt gemeinsam neue Wege und treffen sich immer mittwochs in den Räumlichkeiten des Seniorenzentrums, um erst gemeinsam zu frühstücken und anschließend unter Leitung von Therapiebegleithundeführerin und Ergotherapeutin Lina Bock an Angeboten mit den Therapiehündinnen Lilly und Cleo teilzunehmen.

Möglich gemacht wird dieses Projekt durch den PSD-Bank-Gewinn von 3000,- Euro, der im November 2016 nach Gronau an das Bethesda-Seniorenzentrum und DRK-Familienzentrum „Zum Regenbogenland“ ging.

Den Beteiligten ist es wichtig, dass die Gruppegröße von 5 Senioren und 5 Kindern in den Aktivitäten nicht überschritten wird und ein intensive, qualitativ hochwertige, tiergestützte Therapie jeweils drei Wochen am Stück verlässlich und aufbauend in der gleichen Gruppenkonstellation stattfindet.

Somit können jeden Mittwoch 10 Senioren und 10 Kinder mitmachen, das bedeutet dass bis zum Sommer alle Bewohner und Kinder am Projekt teilnehmen können.

„Therapie mit Hunden ist sehr vielseitig und geeignet für jede Altersgruppe. Tiere nehmen Menschen an, wie sie sind, mit all ihren Merkmalen und Besonderheiten“, berichtet die Tiertherapeutin Lina Bock.

Internationale wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit der tiergestützten Therapie. Hunde gelten dank ihrer engen Beziehung zum Menschen als besonders geeignet. „Meine Erfahrung zeigt immer wieder, dass durch die tiergestützte Therapie das Sozialverhalten, die Emotionalität, die Konzentrations- und Ausdauerfähigkeit sowie die Motorik der Teilnehmenden positiv beeinflusst werden“, erklärte Lina Bock „In den Sitzungen wird nicht nur mit den Hunden gekuschelt, sondern intensiv gearbeitet.

„Hier werden so viele Sinne wie möglich angesprochen. Dadurch, dass die Bewohner und Kinder einen Befehl erteilen, wie beim Apportieren, verschaffen sie sich Gehör und haben eine sofortige Rückmeldung durch den Hund. Das stärkt das Selbstbewusstsein. Außerdem müssen sie sich auf eine klare Gestik oder Sprache konzentrieren, sonst werden sie von dem Hund nicht verstanden“, sagte die Therapeutin. „Dabei wirkt der Hund durch seinen Anblick, Körperkontakt und die Kommunikation fördernd auf den Menschen. Sinnesanregungen, Gedächtnis, Lebensfreude werden geweckt. Die Begegnung mit Hunden ist entspannend für Kinder und Senioren.

Das Lächeln auf den Gesichtern der Teilnehmer spricht Bände und alle haben in dieser ersten Einheit viel über die tiergestützte Therapie erfahren.

 

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