Vier Schulen bieten jetzt „Noteingang“

Die Aktion „Noteingang“ ist einen Schritt weiter: Nachdem das Jugendamt der Stadt und das Gronauer Bündnis für Familien in der zweiten Runde vier örtliche Schulen ins Boot geholt und - wie berichtet - unter anderem ein Anti-Gewalt-Training für Schüler organisiert haben, nahmen gestern Vertreter der Schulen die Plakate und Aufkleber im Jugendamt in Empfang. Sie sollen nun weithin sichtbar an den Schulgebäuden platziert werden - als Zeichen dafür, dass Personen in Notlagen dort Hilfe suchen können.

Zugleich solle die Beteiligung an der Aktion ein klares Signal dafür sein, dass die vernetzten Bündnispartner „nicht akzeptieren, dass sich Gewalt ausbreitet“, erklärte Ingo Stein vom Diakonischen Werk Gronau.

Bündnispartner sind bisher zum Beispiel Träger der freien Jugendhilfe, darunter Diakonisches Werk und Caritas, die Familienbildungsstätte Gronau, Polizei und Stadtverwaltung und nun auch die Sophie-Scholl-, die Hermann-Gmeiner-, die Anne-Frank- und die Fridtjof-Nansen-Schule.

Wobei es die Akteure nicht belassen wollen, wie Rainer Hülskötter vom Jugendamt deutlich machte: Auch wenn er das Projekt inzwischen auf eine breite Basis gestellt sieht, „ist das ganze ist natürlich noch ausbaufähig“, sagte er. In diesem Jahr sei geplant, Schulen anzusprechen, die sich bisher noch nicht beteiligt haben, sowie Kindergärten und verstärkt auch Wirte.

Samstag, 24. Januar 2009  |  Quelle: Westfälische Nachrichten (Gronau)

 

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